Liebe Kolleginnen und Kollegen,
26 Tage Streik. 26 Tage Zusammenhalt. 26 Tage Einsatz.
Wir ziehen den Hut vor jedem Einzelnen von euch, der mit uns auf der Straße gestanden,
durchgehalten und für unsere gemeinsamen Forderungen gekämpft hat.
Von Herzen danken wir euch für euren Mut, eure Ausdauer und eure Solidarität.
Ihr habt gezeigt, dass auch eine kleine Gruppe Großes erreichen kann.
Dieses Tarifergebnis ist auch euer Verdienst. Darauf könnt ihr stolz sein. Wir sind stolz auf euch.
Vielen Dank für euren Einsatz! ✊❤️
Mit solidarischen Grüßen
Euer VL-Team (Vertrauensleute) ✊
Andelina, Uwe, Sascha, Yakup, Markus 🫶


Wir treffen uns in Bielefeld am Bahnhof. Streikgelderfassung dort vor Ort.
Von Dortmund-HBf aus fahren wir um 8:55Uhr mit dem RE6 los, in Kamen ist der Zug 9:03Uhr und in Hamm um 9:13Uhr.
Zwischen 14Uhr und 15Uhr sind wir bereits wieder zurück in Dortmund.



Offensichtlich braucht de ein oder andere eine Erinnerung, wie es mit der Erfassung funktioniert.
Oder muss es zum 1. Mal selbst machen! Kein Problem 😉
ALSO:
Gehe auf >>> meine.verdi.de und dann findest du unten rechts ein Bild (Megafon) STREIK! Klick drauf!

Dann findest du auf der nächsten Seite den Antrag für die entsprechende KW. JETZT ANTRAG AUSFÜLLEN >

Auf der 1.Seite stehen deine Daten, überprüfe auf Richtigkeit deine Angaben. Unten mit einem Haken bestätigen und zur Seite 2 weiter.

Hier trägst du Du für deine Woche deine Arbeitsstunden ein. In Dezimalzahlen!!! Wenn Du 7 Std 45 Min arbeitest, also 7,75 eintragen.
Wenn du Nachtschicht hast (22.00-6.00 zum Beispiel), dann trage bitte deine Gesamtstunden am Tag, wo deine Schicht endet ein.
Bsp: Du muss Donnerstag auf Freitag abeiten, 21.45-6.15Uhr, dann trage 7,75 auf Freitag ein.
Darunter dann noch deine Wochenstunden (Vollzeit 38,5, Teilzeit wie es in deinem Vertrag steht) und die Anzahl deiner Kinder auf Steuerkarte.

Das war es schon fast.
Auf Seite 3 dann bitte den QR-Code als JPG runterladen und vorzeigen.

WICHTIG:
Es muss an dem Tag, an dem Du entfallene Stunden hast auch gescannt werden. Wenn Du Dienstags streikst, kannst Du nicht schon Montag gescannt werden, aber auch der Mittwoch ist zu spät!!! Jeder Streiktag muss gescannt werden.
Deine ehrenamtlichen im Betrieb können dich scannen. Andelina H., Uwe K., Florim L., Martina F., Yakup C., Markus U. und Sascha U.
Im Notfall, wenn alles bei dir nicht klappt, kannst du auch noch schriftlich erfasst werden. Dann kann es aber durchaus länger Dauern bis es bearbeitet ist/wird.
Der Arbeitgeber hat zum Thema "Streiken und die Auswirkungen beim streiken" einen Aushang gemacht.
Auf die Unwahrheiten und Falschinformationen möchten wir hier eingehen.

STREIK – DEINE RECHTE AUF EINEN BLICK
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier findet ihr die wichtigsten Informationen zum Thema Streik, damit ihr wisst, wie ihr euch verhalten könnt und welche Rechte ihr habt:
• **Streiken ist euer gutes Recht**
Wenn die Gewerkschaft ver.di zum Streik aufruft, dürft ihr ohne Erlaubnis daran teilnehmen. Das ist ein legitimes Mittel, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.
• **Keine Angst vor Konsequenzen**
Solange der Streik rechtmäßig ist, könnt ihr nicht wegen eurer Teilnahme abgemahnt oder gekündigt werden. Euer Arbeitgeber darf euch deshalb nicht benachteiligen.
• **Lohn während des Streiks**
Während der Streikzeit zahlt der Arbeitgeber keinen Lohn. Das ist normal und üblich.
• **Streikgeld von ver.di**
Die Gewerkschaft unterstützt euch finanziell mit Streikgeld. Dieses ersetzt zwar nicht den vollen Lohn, hilft aber, den Verdienstausfall abzumildern. Deutlich geringer, halten wir für ein Gerücht.
Natürlich gibt es in jeder Tarifrunde auch Mitarbeitende, die erst neu Mitglied werden. Und natürlich treten diese rückwirkend (einen Monat) ein und bekommen somit dann auch an diesem Streiktag auch ihre Unterstützung.

• **Abmeldung oder Ausstempeln? Nicht nötig!**
Für die Teilnahme am Streik braucht ihr keine Genehmigung oder Abmeldung bei eurem Arbeitgeber. Ihr müsst euch nicht „ausstempeln“ – das Streiken ist euer Recht.
• **Weihnachtsgeld und Sonderzahlungen**
Kürzungen von Sonderzahlungen, wie dem Weihnachtsgeld, können durch die Fehltage entstehen. Die Verluste sind meist gering, da diese Zahlungen neu berechnet wurden. Dennoch gilt: Mit jedem Streiktag erkämpft ihr langfristig bessere Bedingungen und Löhne.
**Wichtig:** Ein Streik ist kein Fehlverhalten, sondern ein berechtigtes und legales Mittel, um gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen einzutreten. Wir stehen solidarisch zusammen – gemeinsam sind wir stark!
Eure ver.di Vertrauensleute

*Sprecht uns ruhig an, wir helfen gern weiter.
Heute fand die Mitgliederversammlung und ORGA-Wahl der Gewerkschaft ver.di statt – ein Tag, der von großem Engagement und Zusammenhalt geprägt war. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus dem Einzelhandel sowie dem Groß- und Außenhandel kamen zusammen, um gemeinsam über die zukünftigen Gremien zu entscheiden. Dabei nutzten alle die Gelegenheit, sich kennenzulernen, zu vernetzen und sich zu organisieren – und das bei durchweg guter Stimmung und mit viel Zuversicht für die kommenden Aufgaben.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie stark der Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft ist und wie motiviert alle sind, sich aktiv einzubringen. Doch trotz dieser positiven Atmosphäre gibt es einen bitteren Beigeschmack: Das Thema „Paul muss bleiben“ lässt uns weiterhin fassungslos zurück. Wie die EDEKA Rhein-Ruhr mit Mitbestimmung und demokratischer Teilhabe umgeht, ist nach wie vor besorgniserregend und zeigt einmal mehr, wie wichtig unser Einsatz für faire Arbeitsbedingungen und Rechte der Beschäftigten ist.

Lasst uns diesen Schwung mitnehmen, um gemeinsam stark zu bleiben, Missstände anzusprechen und positive Veränderungen zu bewirken. Nur zusammen können wir unsere Ziele erreichen – für eine gerechte und solidarische Arbeitswelt!








Was ist das für eine Schweinerei der EDEKA RHEIN RUHR??
Seit 19 Jahren ist Paul R. ein verlässlicher Fahrer in unserem Lager in Meckenheim – ein Mensch, der seine Arbeit liebt und immer für seine Kolleg*innen da war. Doch was passiert jetzt in der sogenannten „tariflichen Auseinandersetzung“? Im Jahr 2023 wollte der Betriebsrat sich nicht an den notwendigen Arbeitskämpfen beteiligen, obwohl die Kolleg*innen dringend Lohnerhöhungen brauchten. Paul und einige mutige Kolleg*innen haben deshalb ohne Unterstützung des Gremiums gehandelt und die Mitarbeitenden mobilisiert. Eine echte Bewegung entstand – die erste Tarifauseinandersetzung am Standort Meckenheim überhaupt!
Doch nun schreiben wir das Jahr 2026, es stehen erneut Betriebsratswahlen und eine neue Tarifrunde an. Paul, Anton, Nuredin und weitere Kolleg*innen gründen stolz ihre eigene Liste – die Gewerkschaftsliste, bekannt als Verdi-Liste. Was macht die Betriebsleitung? Sie reagiert mit blankem Hass und Angst vor Mitbestimmung! Ohne jegliche Skrupel werden Detektive eingeschaltet, um jeden noch so kleinen Vorwand zu suchen. Dabei nehmen sie das, was Tag täglich in jedem Lager zur Tagesordnung gehört, sich mit Mitarbeitenden zu unterhalten. Sei das Thema Fußball, Politik oder spannende Serien. Und das reicht aus, um eine FRISTLOSE KÜNDIGUNG auszustoßen!
Als ob das nicht schon unverschämt genug wäre, gibt der noch amtierende Betriebsrat auch noch grünes Licht dafür! Wie kann das sein? Wie kann der Betriebsrat, der uns eigentlich vertreten soll, so gegen uns handeln?
Wir aus den Lagern Oberhausen, Hamm und natürlich Verdi stehen fest hinter Paul: ER MUSS BLEIBEN! Diese üble Praxis, engagierte Kolleg*innen mundtot zu machen und Arbeiterrechte mit Füßen zu treten, darf nicht hingenommen werden. Wir fordern Solidarität, Gerechtigkeit und dass Paul endlich die Anerkennung bekommt, die er verdient! EDEKA RHEIN RUHR LOGISTIK – das ist nichts weiter als ein Skandal!


Die Tarifkommission der Gewerkschaft traf sich heute in Düsseldorf mit dem HDE, dem Arbeitgeberverband des Handels NRW, zum ersten Verhandlungstermin der diesjährigen Tarifrunde. Beide Seiten traten mit einem gewissen Optimismus an den Tisch, präsentierten ihre Standpunkte und äußerten die Hoffnung, dass eine Einigung diesmal schneller erzielt werden könne als in der langwierigen Runde 2023/2024.
Die Gewerkschaft machte dabei erneut unmissverständlich deutlich, wie dringend die Notlage der Beschäftigten ist. Die Forderung lautet klar: 7 % mehr Lohn, mindestens jedoch 250 Euro, für Auszubildende 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Diese Forderung ist seit Wochen bekannt. Dennoch enttäuschte der HDE durch das Fehlen eines konkreten Angebots – ein Umstand, der insbesondere vor dem Hintergrund ihres Bekenntnisses zur eigenen Organisation bitter aufstößt.
Es wirkt fast widersprüchlich, wenn der HDE persönliches Verständnis für jeden einzelnen Beschäftigten bekundet, gleichzeitig aber keinen Schritt in Richtung eines verbindlichen Vorschlags macht. Diese Zurückhaltung wirkt frustrierend und wirft Fragen auf, wie ernsthaft man an einer schnellen Lösung interessiert ist.
Dennoch bleibt Raum für Hoffnung. Der nächste Verhandlungstermin ist bereits für den 18. Mai angesetzt. Bis dahin steht die Gewerkschaft vor der Entscheidung, ob sie den Druck erhöht – etwa durch die Vorbereitung von Streiks oder anderen Arbeitskampfmaßnahmen – oder ob man zuversichtlich auf einen konstruktiven Verlauf der zweiten Verhandlungsrunde blickt.
Die Beschäftigten und ihre Vertretung zeigen sich enttäuscht über das bisherige Verhalten der Arbeitgeberseite, doch der Kampf für faire Arbeitsbedingungen und eine angemessene Entlohnung geht weiter. Optimismus bleibt dabei ein wichtiger Begleiter auf dem Weg zu einer gerechten Einigung.





Am 16. und 17. März hat sich die Tarifkommission Handel ver.di Bezirk Westfalen in Hattingen getroffen, um die Umfrage zur gewünschten Lohnerhöhung auszuwerten. Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage des Handels (Einzelhandel und Groß- und Außenhandel) sowie die aktuelle Inflation sind wir gemeinsam zu einem klaren Ergebnis gekommen.
Bereits am 18. März folgte dann das Treffen der großen Tarifkommission in Düsseldorf, bei dem alle regionalen Untergliederungen aus NRW zusammenkamen, um eine gemeinsame Position zu finden.
Unsere Forderung steht fest: Wir verlangen 7 % mehr Lohn – mindestens jedoch 250 € im Monat! Für unsere Auszubildenden fordern wir zusätzlich 150 € mehr – und zwar bei einer Laufzeit von 12 Monaten.
Wir blicken erwartungsvoll und voller Energie auf die kommenden Verhandlungen und sind überzeugt, dass wir gemeinsam für faire und angemessene Löhne kämpfen!



18.2./19.2.2026







Heute ging's rund in Düsseldorf! Die Tarifkommission hatte zur Sitzung geladen, und wir waren mittendrin statt nur dabei – beim Auftakt zur Beschäftigtenbefragung im Groß- und Außenhandel NRW! Zwischen Kaffee, fröhlichen Gesichtern und dem Austausch von Ideen sprudelten die guten Launen nur so. Es war wie ein großes Familientreffen unter Handelsfreunden! Wir haben nicht nur über Zahlen und Statistiken diskutiert, sondern auch darüber, wie wichtig der Zusammenhalt in der Branche ist. Ein Hoch auf den Handel NRW – und darauf, dass wir gemeinsam noch mehr erreichen!

Groß- und Außenhandel - Beschäftigtenbefragung für die Tarifrunde 2026
MITMACHEN!!!

*wenn der QR nicht funktioniert:
https://verdi.uzbonn.de/gah-nrw/

Sascha, Uwe, Andelina, Christian, Florim und Martina
